Bewusster Umgang mit negativen Nachrichten
Bewusster Umgang mit negativen Nachrichten - Wie negative Schlagzeilen Einfluss auf uns haben & wie wir damit umgehen können

Datum

Im Moment sind die Zeitungen, soziale Netzwerke, Radio- und Fernsehsender geflutet von Bildern des Schreckens. Natürlich ist es wichtig aufzuklären und ein Bewusstsein für die Lage eines Landes, der Menschen und der humanitären Lage zu vermitteln. Jedoch bei der Flut an schlechten Nachrichten ist es schwierig, positiv und zukunftsorientiert zu bleiben. Wenn du merkst, dass dich die vielen Negativschlagzeilen runterdrücken bzw. auch Ängste und Sorgen schüren, habe ich ein paar Überlegungen, die dich vielleicht unterstützen können.

01
Bewusstes Konsumieren

Vielleicht kennst du das – du stehst auf, machst dir einen Kaffee und als nächstes wird der Radio eingeschalten, die Zeitung gelesen oder durch Social Media gescrollt. Was passiert? Innerhalb kürzester Zeit bekommst du eine Flut an negativen Nachrichten präsentiert. Klar, kann es wichtig sein, up-to-date zu sein, aber du solltest dir auf jeden Fall die Frage stellen: Tun mir diese Nachrichten gut oder ziehen sie mich vielleicht schon am frühen Morgen runter?

Morgenstund‘ hat Gold im Mund‘ – kommt nicht von irgendwoher. Deshalb rate ich dir, deinen Morgen achtsam zu gestalten und darauf zu achten, welche Inhalte du konsumierst (Mehr Infos zum Thema Morgenroutine findest du in meinem vorigen Blogartikel).

02 Der Moment, an dem es kippt

Vielleicht kennst du die Situation nur zu gut: Am Anfang ist man schockiert, man möchte alles über die aktuelle Situation wissen. Alle Informationskanäle berichten genau zu diesem Vorfall und man hat das Gefühl, dass man diesen negativen Nachrichten schon gar nicht mehr entrinnen kann. Im Worst Case triggern diese vielen negativen Schlagzeilen Sorgen & Ängste. Deshalb achte gut darauf, wann deine Gefühlslage zu kippen droht und drehe dann die Informationsflut bewusst ab.

"Negative Nachrichten haben eine regelrechte Sogwirkung auf uns."

03
Keine schlechten Nachrichten am Abend

Passiert mir auch oft, muss ich gestehen… Schnell nochmal Instragram geöffnet oder einen Link, der weitergeschickt wurde und tataaaa welcome bad news vor dem Schlafengehen. Auch abends ist es wichtig darauf zu achten, welche Inhalte ich mir vor dem zu Bett gehen zu Gemüt führe. Negative Nachrichten haben auf uns eine regelrechte Sogwirkung, da negative (aktivierende) Inhalte besser im Gedächtnis bleiben. Passen die Nachrichten dann auch noch zu eigenen Befürchtungen, Sorgen und Ängsten ist man schon mitten drinnen.

Deshalb ein Tipp: Konsumiere Inhalte mit denen du am Morgen erwachen möchtest 😊.

Konsumiere keine schlechten Nachrichten vor dem Schlafengehen

04
Algorithmus is key!

Zugegeben – ist jetzt seit Corona (Verschwörungstheorien etc.) keine Neuigkeit mehr, aber soziale Medien haben Einfluss auf uns. Wie? Der Algorithmus hinter diesen Netzwerken lernt, was uns gefällt und was weniger. Dadurch bekommen wir Nachrichten präsentiert, die zu unserer eigenen Weltanschauung passen. Ebenso ist es teilweise wirklich schwierig in den diversen Portalen festzustellen, wie viel Wahrheitsgehalt die einzelnen Nachrichten aufweisen.

Jetzt der eigentliche Tipp in Hinblick auf negative Nachrichten: Du kannst Themen und Beiträge ausblenden bzw. mit „gefällt mir nicht“ markieren und dir so, das oben beschriebene Phänomen positiv zu nutzen machen.

05
Dinge, die dir Freude bereiten

Ich kann zu 100% nachvollziehen, dass im Angesicht von so viel Leid es schwierig ist, sich auch mit positiven Dingen zu beschäftigen. Jedoch ist es trotzdem wichtig, dass man auf das eigene Wohlbefinden achtet, da es niemandem hilft, wenn es auch dir schlecht geht.

Einfach kontakt aufnehmen

Negative Schlagzeilen können Angst machen und eigene Sorgen verstärken. Achte vor allem in schwierigen Zeiten gut auf dich – was dir guttut und was nicht.

Bei Sorgen & Ängsten kann auch eine Psychologische Beratung  entlastend wirken. Nutze gerne das Kontaktformular, um mit mir in Kontakt zu treten.

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