Darüber spricht man nicht… – Psychische Gesundheit & die Helferzone
Helferzone - gemeinnütziger Verein für Psychisches Wohlbefinden

Datum

Wie die eine oder der andere vielleicht mitbekommen hat, engagiere ich mich bei einem gemeinnützigen Verein namens Helferzone. Da mir dieser Verein, dessen Botschaft und Mitglieder sehr viel bedeuten, möchte ich in diesem Beitrag ein paar Worte über die Helferzone verlieren sowie über das Wieso, Weshalb und Warum plaudern.

Das Wort mit "c"

Gegründet wurde die Helferzone zu Beginn der Pandemie im März 2020. Damals war das primäre Ziel, Menschen an der vordersten Front (in systemrelevanten Berufen) mit kostenloser psychologischen Beratung zu unterstützen und so einen Beitrag zu leisten. Durch unsere Arbeit sind wir darauf gestoßen, dass es vor allem für Menschen in helfenden Berufen extrem schwer ist, Hilfe anzunehmen.

Das Organisationsteam der Helferzone
Organisationsteam der Helferzone

"Ich hab' doch keinen knacks"

Schnell haben wir gemerkt, dass Aufklärungsarbeit über psychische Gesundheit und Angebote, die dabei unterstützen, extrem wichtig sind. Daher haben wir uns bemüht über diverse Kanäle unsere Botschaften zu verbreiten und dabei auch die verschiedensten Formate ausprobiert über Blogs, Videos und unsere neuste Errungenschaft unser #redmadrüber Podcast

Was macht die helferzone konkret?

Die ursprüngliche Aufgabe der Helferzone war als Plattform Klient*innen, in erster Linie Menschen in helfenden Berufen, und Berater*innen zu vernetzen. Mittlerweile sind einige weitere Themenfelder dazugekommen:

  • Vermittlungsplattform für Psychologische Beratung
  • Aufklärung & Tipps zur Steigerung der psychischen Gesundheit & Burn-out Prävention
  • Aufklärung über das Berufsbild von Psychologischen Berater*innen (Lebens- und Sozialberatung)
  • Vernetzung von Psychologischen Berater*innen sowie Menschen in angrenzenden Bereichen (Wissensaustausch)
  • Vernetzung von Menschen in helfenden Berufen (Stammtische)
  • & more to come 😉

„Um Hilfe zu bitten, sollte so einfach sein, wie sich von der*dem Nachbar*in ein Ei auszuborgen." Waltraud Mayr (Podcast-Gast)

#redmadrüber

Waltraud unser Podcast-Gast hat es auf den Punkt gebracht – auch wir sind der Meinung, dass in der breiten Öffentlichkeit unbedingt noch mehr über psychische Gesundheit gesprochen werden darf und soll. Vor allem, sollte nicht gleich alles pathologisiert werden. Schnell wird von Krankheiten gesprochen, wenn jemand Gefühle zeigt, die „nicht in die Öffentlichkeit“ gehören. Beispiele dafür: Wenn man jemanden verloren hat, darf man traurig (auch öffentlich) sein. Wenn man gerade eine Trennung durchlebt, umzieht, den Job wechselt etc. – darf man überfordert, nervös, unbeholfen, traurig, melancholisch, überdreht etc. sein und man ist noch nicht krank. Sich um das eigene psychische Wohlbefinden zu kümmern, sollte so normal sein, wie zum Friseur, zur Massage oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Weitere Einblicke

Neugierig auf die Helferzone?

Dann schau‘ doch gerne vorbei unter www.helferzone.at oder folge uns auf den sozialen Netzwerken, um nichts mehr zu verpassen und abonniere den #redmadrüber Podcast für noch mehr spannende Einblicke. 

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